Literatur & Glaube
24./25. Januar 2026
Inhalt
Der katholische Glauben kann ganz einfach mit dem sogenannten «fundamental-theologischen Dreischritt» erklärt werden. Zuerst wird gezeigt, dass der Mensch nach etwas sucht, das über diese Welt hinausgeht, um zu verstehen, warum Religion Sinn macht.
Dann geht es um Gott, der sich in Jesus Christus offenbart hat – dadurch wird klar, warum der christliche Glaube nachvollziehbar ist. Zum Schluss schauen wir uns die katholische Kirche an, die diese Offenbarung konsequent weiterführt.
Im Seminar nähern wir uns dem Kern des Glaubens, der Feier der Eucharistie, durch beeindruckende Werke aus der Literaturwelt.
Tagungsort/Anmeldung
Propstei St. Gerold, Pater-Nathanael-Weg 29, A-6722 St. Gerold.
Anmeldungen und Fragen sind an die Propstei St. Gerold zu richten. Telefonisch unter +43 5550 2121, oder E-Mail.
"Es gibt zweierlei Aphorismen. Die einen entsprechen dem Bedürfnis nach geistiger Verkürzung, die andern dem nach unendlicher Perspektive.”
- Hans Urs von Balthasar
(1905-1988), Priester, Theologe, Kulturphilosophie
Angaben zur Referentin Prof. Dr. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
Bis zum Frühjahr 2011 war sie Inhaberin des Lehrstuhls für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Technischen Universität Dresden.
Nach ihrer Emeritierung in Dresden wurde Frau Gerl-Falkovitz Professorin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz im Wienerwald. Dort gründete sie u. a., dass “Europäische Institut für Philosophie und Religion” (EUPHRat).
>> weiterlesen
Programm "Literatur & Religion"
Samstag, 24. Januar 2026
10:00 Uhr: Begrüßung
10:10 Uhr: Stefan George, Kunstreligion als ästhetischer Fundamentalismus
11:00 Uhr: Thomas Mann, Josef und seine Brüder
12:00 Uhr: Werner Bergengruen, Am Himmel wie auf Erden
13:00 Uhr: Mittagessen
14:30 Uhr: C.S. Lewis, Die Böse Macht
15:30 Uhr: Reinhold Schneider, Winter in Wien
16:15 Uhr: Theologie und Literatur bei Hans Urs von Balthasar (Apokalypse der deutschen Seele), Daniel M. Bühlmann
17:30 Uhr: Apéro mit Begrüßung durch P. Martin Werlen, Prior der Propstei St. Gerold
19:00 Uhr: Abendessen und Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein
Sonntag, 26. Januar 2026
ab 07:30 Uhr: Frühstück
08:30 Uhr: Möglichkeit zur Teilnahme an der Heiligen Messe
09:30 Uhr: Annette von Droste Hülshoff, Gedichte
10:30 Uhr: Edzard Schaper: Die sterbende Kirche
11:30 Uhr: Gertrude Le Fort, Das Schweisstuch der Veronika
12.30 Uhr: Mittagsgebet mit: Edith Stein, Pfingsthymne
13:00 Uhr: Mittagessen, danach Zusammenfassung und Verabschiedung
Weiterführende Literatur
Von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
- Was hinter dem Modewort ‘Kommunikation’ ernsthaft steckt. Eine gewichtige Spurensuche. Rezension von Erich Hamberger, Kommunikation und Erkenntnis. Grundzüge einer fächerübergreifenden und transkulturellen Kontextualisierung“, in: Journal für Religionsphilosophie Nr. 5 (2016), S. 132-134.
- Die böse Macht. Die Scheidung von Gut und Böse im Fantasy-Roman von C. S. Lewis, in: Journal für Religionsphilosophie Nr. 5 (2016), S. 134-147.
- „Wider das Geistlose im Zeitgeist“. 20 Essays zu Religion und Kultur. Pfeiffer Verlag, München, 1992.
- Das Ganze denken. Romano Guardinis Gegensatzlehre (2021), in: Peter Klein. Malerei 2008-2018 sowie Beiträge zu seiner Publikation Der Gegensatz im Kreis und das Spiel der Lebensmöglichkeiten, herausgegeben von Christiane Klein, S. 48-52, 978-3-943897-64-7.
Verschiedene Autoren
- Verweyen H., Gottes letztes Wort. Grundriss der Fundamentaltheologie, Düsseldorf 1991 (Regensburg 2000).
- Marion J.-L., Das Erscheinen des Unsichtbaren, Herder Verlag, Freiburg 2018, 978-3-451-83047-1.
Weiterempfehlen



