Daniel M. Bühlmann
„Welche Schönheit rettet die Welt?“

Mit der Jahresgabe 2022 legt Daniel M. Bühlmann eine theologisch-philosophische Meditation zur Frage vor, die Fjodor Dostojewski berühmt gemacht hat: „Welche Schönheit rettet die Welt?“


Ausgehend von der biblischen Szene der Verklärung (Mt 17,1–8) entfaltet der Autor eine dichte Reflexion über das Verhältnis von Schönheit, Wahrheit und Erlösung. Schönheit erscheint dabei nicht als ästhetische Oberfläche oder kulturelles Ideal, sondern als Offenbarungsereignis: als Glanz der Wahrheit, als epiphanische Dimension des Guten und als Ausdruck der göttlichen Liebe.


Bühlmann verbindet biblische Exegese mit patristischen, scholastischen und neuzeitlichen Denkansätzen. Augustinus, Anselm von Canterbury, Thomas von Aquin, Hans Urs von Balthasar sowie zeitgenössische theologische Stimmen werden in die Argumentation integriert. Die Ikone der Dreifaltigkeit von Andrej Rubljow dient als visuelle und spirituelle Verdichtung des Gedankens: Schönheit ist Ausdruck trinitarischer Selbstmitteilung Gottes.


Schwerpunkte: 

Theologische Ästhetik, Christologie, Trinitätstheologie, Offenbarung, Schönheit als Transzendentalie


Die Publikation ist in zwei Teile gegliedert:

  • Grundlegende theologische Entfaltung der Frage nach der rettenden Schönheit.
  • Vertiefende Betrachtung zur Verklärung Jesu als Zeugnis erlösender Schönheit.



Jahreslosung 2022

Der Text geht auf eine Adventspredigtreihe zurück und wurde für die vorliegende Ausgabe überarbeitet. Die Jahresgabe erscheint in limitierter, nummerierter Auflage von 100 Exemplaren.




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Mit Herrlichkeit legt Daniel M. Bühlmann eine theologisch-systematische Vertiefung zur Jahreslosung 2023 vor, die sich explizit im Horizont der theologischen Ästhetik von Hans Urs von Balthasar bewegt. Bereits im ersten Kapitel wird deutlich, dass „Herrlichkeit“ im neutestamentlichen Sinn als Doxa verstanden wird – als Offenbarwerden der göttlichen Selbstmitteilung in Christus.





Das Werk entfaltet die Struktur der sogenannten „Quadriga“ Balthasars – Theoästhetik (pulchrum), Theodramatik (bonum), Theologik (verum) – und deutet sie als Ausdruck einer trinitarischen Ontologie, in der sich Gott nicht primär als Lehrsatz, sondern als sich zeigende, sich schenkende und sich auslegende Liebe erweist

Im Zentrum steht die Gestalt Jesu Christi als universale concretum: In ihm konkretisiert sich die göttliche Herrlichkeit geschichtlich, leibhaftig und Personal. Die Inkarnation wird als dramatisches Ereignis verstanden – als Kenosis, als Gehorsam bis zum Kreuz, als Offenbarung der trinitarischen Liebe.

Weitere thematische Schwerpunkte sind

  • Das johanneische Prinzip und Christus als Logos-Ausleger des Vaters
  • Das Verhältnis von Theologie und Heiligkeit
  • Die ignatianische Prägung Balthasars und die geistliche Dimension theologischer Erkenntnis Stellvertretung, Sendung und Freiheit im Theo-dramatischen Horizont


Die Publikation versteht sich nicht nur als wissenschaftliche Reflexion, sondern als Einladung zu einer „knienden Theologie“: Theologie, die aus geistlicher Erfahrung hervorgeht und in kirchliche Sendung mündet.



Titel: Jahreslosung 2023 - Herrlichkeit | Limitierte nummerierte Auflage von 100 Exemplaren I-L und 51-100 Autor: Daniel M. Bühlmann | Philosophie | 62 Seiten | erschienen 2024, Espoir Verlag & Reisen GmbH, Hünenberg See | 14,5 x 21 cm  Taschenbuch | CHF 17.95, zzgl. Versandkosten | Artikel-Nr.: A10029 | ISBN 978-3-033-10424-2


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