Nimm und schreibe - Ich aber werde die Flammen hineinlegen

Schwester Maria Crucis (1902–1997), Kapuzinerin im Kloster Ingenbohl, empfing über sechs Jahrzehnte mystische Einsprechungen Jesu Christi. Der Schweizer Priester und Spiritual Urs Keusch legt erstmals eine vollständige Edition dieser außergewöhnlichen Texte vor. Die Neuauflage macht ein spirituelles Zeugnis zugänglich, das von radikaler Christusnachfolge, kontemplativem Gebet und der Berufung zum Ordensleben kündet. Ein Dokument gelebten Glaubens für alle, die nach Vertiefung ihres geistlichen Weges suchen.
„Nimm und schreibe!" – Mit diesem Auftrag beginnt eine der bemerkenswertesten mystischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts. Schwester Maria Crucis (Margaretha Brüniger, 1902–1997), Kapuzinerin im Schweizer Kloster Ingenbohl, empfing über sechs Jahrzehnte hinweg innere Eingebungen, die sie als Worte Jesu Christi verstand und niederschrieb.
Die Texte kreisen um zentrale Themen der Ordensspiritualität: die bedingungslose Nachfolge Christi, das kontemplative Gebet, die Bedeutung des Schweigens, die Berufung zur Hingabe. Schwester Maria Crucis schreibt in einer schlichten, unmittelbaren Sprache, die nichts beschönigt und zugleich von tiefer Christusliebe durchdrungen ist.


▶ Flyer             ▶ Ausgabe Buch           ▶ Pressecommuniqués        ▶ Veröff. 10.05.2026

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Aus den Aufzeichnungen der Heiligen:
 » Mein Kind, mein vielgeliebtes Kind! Siehe, du musst Mir dienen als süßtönende Orgel, auf welcher Ich in vollen Akkorden Meine Liebe austönen lassen will in alle Welt. «

— Aus Heft 2 der Aufzeichnungen, Osteroktav 1906





Entstanden ist ein radikales Dokument und steht ein für:
→ Kompromisslose Christusnachfolge
→ Kontemplatives Gebet
→ Berufung zur völligen Hingabe
→ Mystik als ernster, fordernder Weg


Für wen ist dieses Buch?
→ Ordensleute und Personen im geweihten Leben
→ Exerzitienbegleiter und Spirituals
→ Alle, die sich für christliche Mystik und kontemplatives Leben interessieren
→ Leser, die authentische Glaubenszeugnisse suchen


▶ CHF 26 | € 30 (zzgl. Versandkosten) | ISBN 978-3-033-11358-9

▶ Im Handel ab 1. Juni 2026 


▶ Spezialkonditionen auf Anfrage für: Schulen, Religionsklassen, Bildungshäuser u.ä.



Kurzbeschreibung 

Mystische Tagebücher der 2008 heiliggesprochenen Schweizer Franziskanerin – Auswahl aus 37 Heften, kirchlich approbiert. Neuauflage 2026.

Inhaltsbeschreibungen

Maria Bernarda Bütler (1848–1924) wurde in Auw im Schweizer Freiamt geboren und trat mit neunzehn Jahren ins Kapuzinerinnenkloster Maria Hilf in Altstätten ein. 1888 gründete sie die Kongregation der Franziskaner Missionsschwestern und reiste nach Ecuador und Kolumbien. Auf Geheiß ihrer Beichtväter hielt sie ihre mystischen Erlebnisse in 37 Heften fest. Papst Johannes XXIII. approbierte diese Schriften 1959; Papst Benedikt XVI. sprach sie 2008 heilig. Die vorliegende Neuauflage enthält eine kommentierte Auswahl dieser einzigartigen geistlichen Aufzeichnungen.


«Nimm und schreibe! Ich aber werde die Flammen hineinlegen.» Mit diesen Worten wies der Herr die heilige Maria Bernarda Bütler an, ihr inneres Erleben schriftlich festzuhalten. Was entstand, ist eines der eindrücklichsten mystischen Zeugnisse des deutschsprachigen Raumes im 20. Jahrhundert.

Maria Bernarda Bütler (1848–1924), geborene Verena, entstammt einfachen Bauernverhältnissen in Auw im aargauischen Freiamt. Mit neunzehn Jahren tritt sie ins Kapuzinerinnenkloster Maria Hilf in Altstätten (Kanton St. Gallen) ein, wird bald Novizenmeisterin und mit 32 Jahren Oberin. 1888 gründet sie in Ecuador die Kongregation der Franziskaner Missionsschwestern von Maria Hilf. Nach einer Flucht vor antikirchlicher Revolution lebt sie bis zu ihrem Tod in Cartagena, Kolumbien, wo sie ab 1906 auf Weisung ihrer Beichtväter ihre geistlichen Erlebnisse in insgesamt 37 Heften aufzeichnet.

Die Aufzeichnungen – kirchlich approbiert durch Papst Johannes XXIII. (1959) – zeigen eine Frau von strahlender Christusmystik: intensive Zwiegespräche mit dem Herrn, prophetische Bilder, Belehrungen über Gebet, Bußliebe und Heiligkeit. Der Herausgeber, em. Pfarrer Urs Keusch, hat aus dem umfangreichen Quellenmaterial eine zugängliche, sprachlich behutsam redigierte Auswahl getroffen und kommentiert.
Papst Benedikt XVI. sprach Maria Bernarda Bütler am 12. Oktober 2008 heilig. Ihr liturgischer Gedenktag ist der 19. Mai. Die Neuauflage 2026 im Espoir Verlag erscheint im Jahr des Osterjubiläums als Einladung zur vertieften Lektüre einer Heiligen der Weltkirche aus der Schweiz.

Zur Person : Hl. Maria Bernarda Bütler (1848–1924)
28. Mai 1848: 
Geburt als Verena Bütler in Auw (Freiamt), Kanton Aargau, Schweiz


12. Nov. 1867: 


Eintritt ins Kapuzinerinnenkloster Maria Hilf, Altstätten, Kanton St. Gallen

1880–1888: 


Oberin in Maria Hilf

19. Juni 1888: 


Abreise nach Ecuador; Gründung der Kongregation der Franziskaner Missionsschwestern von Maria Hilf


1888–1895: 


Mission in Chone, Ecuador

2. Aug. 1895: 


Flucht nach Kolumbien (Antikirchliche Revolution); Ankunft in Cartagena, «Obra Pia»

Ab April 1906: Mystische Aufzeichnungen (Hefte 1–4) auf Geheiß des Beichtvaters
1915–1924: 


Fortsetzung der Aufzeichnungen (Hefte 5–37, über 1000 Schreibmaschinenseiten)

19. Mai 1924: 


Tod in Cartagena im Ruf der Heiligkeit

29. Okt. 1995: 


Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II.

12. Okt. 2008: 


Heiligsprechung durch Papst Benedikt XVI.

Gedenktag 19. Mai: · 


liturgischer Kalender der Weltkirche

Über den Herausgeber
Urs Keusch, em. Pfarrer, Summaprada (GR), hat sich über Jahre intensiv mit den Schriften der heiligen Maria Bernarda Bütler beschäftigt. Ermutigt durch die damalige Provinzoberin der Franziskaner Missionsschwestern von Maria Hilf, Sr. Consilia Hofer, erstellte er eine kommentierte Textauswahl aus den 37 Originalheften, die nach dem Seligsprechungsprozess kirchlich approbiert worden waren. Der vorliegende Band «Nimm und schreibe!» ist als zweiter Band der Reihe «Orgeltöne» die Neuauflage dieser Auswahl. Ein erster Band («Orgeltöne 1: Was sucht ihr die Lebenden bei den Toten », ISBN 978-3-7171-1187-0) ist ebenfalls über « Orgeltöne Maria Bernarda » erhältlich.

Inhalt und Aufbau des Buches
Das Buch gliedert sich in eine biographische Einleitung (Zeittafel, Einführung zu den Tagebuchauszügen) und zwei Hauptteile, die den Originalheften folgen: Teil I («Ich aber werde die Flammen hineinlegen») umfasst die Aufzeichnungen der ersten vier Hefte aus dem Jahr 1906 – von der Fastenzeit bis in die Pfingstzeit. Geistliche Bilder, prophetische Texte und intensive Dialoge zwischen Maria Bernarda und dem Herrn wechseln sich ab. Herausragende Abschnitte sind das erste Bild vom «Häuflein Asche», die Vision vom «großen Strom», die Karfreitagsaufzeichnung «Die Kelter betrat ich allein» sowie Betrachtungen über die Eucharistie alsSonne» » und die Kirche als bedrängtes Heer.

Teil II (« Du musst mir dienen als süßen tönende Orgel ») enthält Aufzeichnungen aus den späteren Heften, darunter geistliche Begegnungen mit verstorbenen Bischöfen (Schumacher, Egger, Biffi), Belehrungen zum Gebet, zur Demut und zur Ordensberufung sowie die letzten Aufzeichnungen aus Heft 37 (September 1923 – 2. Mai 1924), die drei Wochen vor dem Tod abgeschlossen werden.


 
 
 
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